Der Anfang: Ein Absprung in das Morgen

Hello Freunde der Erde. Die Abfahrt kommt langsam angerollt. Ich habe nun meine letzten sieben Sachen zusammengestapelt, die Ritzen und ungefüllten Falten des Fahrradtascheninneren damit vollgestopft. Hauptsache ist, ich krieg´ sie irgendwie zu, auch wenn ich dafür einmal fester am Gurt zurren muss. Die Fahrradtaschen noch flott an den Gepäckträger gehängt und da steht er nun: Mein vollgepackter, tagtäglicher Begleiter. Mein persönlicher Packdrahtesel. Für die nächsten fünf Wochen wird mich dieses Fahrrad über Hügel, durch Wälder, bei Wind und Wetter tragen. Niemand ist gespannter, als ich es bin. Was ich erwarte? Kleine Erinnerungen einsammeln zu können: Eine lauwarme Nacht im Schlafsack, der leichte Salzgeschmack, wenn man die Zunge rausstreckt, Menschenbegegnungen: Menschen deren Leidenschaft der Meeresschutz ist, Menschen deren Leidenschaft der Meeresschutz vielleicht werden kann. Ich wünsche mir einen leisen überspringenden Funken für eben jene Menschen.
Und nun der Anfang: Ein Absprung ins Morgen.

„Ich nehme keine Rücksicht auf die Ungeheuer,

die mich aufhalten, aufspalten, fernhalten

Diese Sorgen muss ich zusammenfalten,

unter meiner Matratze verstecken,

und wenn sie mich nachts aufwecken,

mich erschrecken. Dann bin ich mir sicher:

Sicherheit ist eine Illusion,

wer weiß denn schon,

was morgen kommt ist ungewiss.“

Also auf in mein kleines Abenteuer: Die Tour de Meeresmüll.

 

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s